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05.09.2014

  

 

Weiterbildung: Ja!

Nur wie finanzieren?

 

In Sachen Weiterbildung verfügt Hamburg über ein erfolgreiches Förderinstrument: den Weiterbildungsbonus. Ein Expertenteam berät zur Fördermittelakquise, kümmert sich um die Antragstellung, vermittelt anbieterneutral und handwerksbezogen Bildungsträger und begleitet die komplette Abwicklung. Über 8.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben den Weiterbildungsbonus für sich bereits genutzt. Mit großem Erfolg.

Björn Stackebrandt ist Tischler mit Leib und Seele. In seinem Betrieb, der Tischlerei Sierks, sind er und seine Kollegen mit dem Design, der Herstellung und dem Einbau von Möbeln beschäftigt. Sobald es jedoch um den Einbau von Küchen ging, wurde es bis vor kurzem kompliziert. Hier ist meist die Installation von Sanitäranschlüssen gefragt. Um dies als Tischler fortan auch übernehmen zu können, absolvierte Björn Stackebrandt mithilfe des Weiterbildungsbonus eine Zusatzausbildung. Die wichtigste Voraussetzung: das Einverständnis seines Arbeitgebers. Dieser war sofort überzeugt. Denn nicht nur Björn Stackebrandt profitiert. Die Tischlerei Sierks kann seitdem das Einbauen von Küchen aus einer Hand anbieten.

„Der Weiterbildungsbonus richtet sich an Hamburger Arbeitnehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen, die mit maximal 249 Beschäftigten nicht über die Weiterbildungsmöglichkeiten und Ressourcen von Großunternehmen verfügen“, sagt Nils Grudzinski, Projektleiter Weiterbildungsbonus und Geschäftsführer der mit der Beratung betrauten zwei P Plan:Personal GmbH.  „Er ist ein sehr flexibles und einfach zu beantragendes Förderinstrument, das jeder Arbeitnehmer und jeder Hamburger Betrieb für sich prüfen sollte.“

Beschäftigte und Auszubildende erhalten für eine Weiterbildung einen Bonus von 50 Prozent, maximal 750 Euro. Beschäftigte und Selbstständige des Hamburger Handwerks erhalten dank des „Landesprogrammes Qualifizierung im Handwerk“ bis zu 75 Prozent und maximal 2.000 Euro. Finanziert wird der Weiterbildungsbonus jeweils etwa zur Hälfte vom Europäischen Sozialfonds ESF und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.weiterbildungsbonus.net.

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