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08.05.2014

 

Rente mit 63

spitzt Fachkräftemangel zu

 

„Die Rente mit 63 wird die Personalprobleme im Handwerk weiter verschärfen“, sagt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wolleifer. Ein frühzeitiges Planen der Weiterbildung und Qualifizierung eigener Nachwuchskräfte kann Betrieben helfen, die größten Lücken zu schließen.

 

Die abschlagsfreie „Rente mit 63“ kostet das Handwerk viel Geld und verschärft den Fachkräftemangel. Allein für 2014 werden bis zu 100.000 zusätzliche Frührentner erwartet. Sorgen bereitet kleinen und mittelständischen Betrieben vor allem der Mangel an Spezialisten und Facharbeitern. Das zeigt auch die Studie „Personaltrends im deutschen Mittelstand 2014“ der Baumann Unternehmensberatung.

 

„Die Umfrageergebnisse sind Belege für einen enormen Weiterbildungs- und Qualifizierungsbedarf“, sagt Dr. Michael Faller, Geschäftsführer von Baumann und Leiter der Studie. „Es fehlt nicht an Arbeitskräften generell, sondern an den passend ausgebildeten.“ Betriebe sollten deshalb alles dafür tun, um weniger qualifizierte Mitarbeiter konsequent zu Fachkräften weiterzubilden, so Faller. Die Fort- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter wird über verschiedene Förderprogramme finanziell unterstützt. Lüüd berät Betriebe umfassend zu den individuellen Möglichkeiten.

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