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05.09.2014

  

 

Fachkräftemangel:

Wie Sie Ihren Betrieb schützen

 

40 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben jetzt massiv Probleme, offene Positionen qualifiziert zu besetzen. Das Handwerk liegt an erster Stelle. Das bestätigt auch die aktuelle Studie „Fachkräftemangel 2014“ der ManpowerGroup. Bereits die Hälfte aller Betriebe spürt laut der Studie erste Folgen, etwa eine sinkende Kundenzufriedenheit und weniger Chancen im Wettbewerb. Höchste Zeit zu handeln und drohende Lücken im Betrieb durch die strategische Weiterbildung von Mitarbeitern und Quereinsteigern zu schließen. Beratung und Förderprogramme helfen.

„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen: Deutsche Unternehmen müssen jetzt Initiativen ergreifen, damit sie im Wettbewerb um Fachkräfte nicht verlieren“, sagt Herwarth Brune, Studienleiter und Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup. „Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sollten in der Fachkräftesicherung kreativer werden. Sonst sind sie gegenüber Großunternehmen, die gute Namen, höhere Löhne und oft attraktivere Standorte bieten, entschieden im Nachteil“ sagt auch Dr. Jörn Zeuner, Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe. Am wichtigsten sei die Sicherung des Nachwuchses über die Aus- und Weiterbildung im Betrieb und das rechtzeitig, so Zeuner. Eine zweite wichtige Säule sei das Recruiting aus der zweiten Reihe. „Meistens scheitert die Mitarbeitersuche an den fehlenden Fachkenntnissen der Bewerber. Hier zahlen sich Weiterbildungsprogramme für Quereinsteiger aus, wenn Kandidaten gut zum Unternehmen passen und eine hohe Motivation mitbringen“, so Brune.

„Für die Weiterbildungsplanung und Personalentwicklung gibt es zahlreiche Beratungs- und Finanzierungshilfen, die Betriebe und ihre Mitarbeiter heute kostenlos für sich nutzen können“, sagt Peter Holst-Glöss von der Stiftung Berufliche Bildung. Doch noch sind sich nur wenige dieser Möglichkeiten bewusst. „Wenn wir in Betrieben fragen, ob sie für ihre Mitarbeiter Entwicklungs- und Weiterbildungsstrategien verfolgen, haben sich viele darüber noch keine Gedanken gemacht“, bestätigt Mareile Deterts, Projektleiterin von Lüüd, der Personalberatung für das Hamburger Handwerk. Oft bliebe in der Hektik des Alltagsgeschäfts ohne Personalabteilung für das Thema einfach keine Zeit. Auch die Kosten würden gefürchtet.

Für diese Fälle bietet Lüüd Hilfe. Lüüd unterstützt Betriebe kostenfrei darin, den Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter zu erfassen, individuelle Weiterbildungspläne zu entwerfen und zur Umsetzung bestehende Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Dafür holt Lüüd Experten und Kooperationspartner verschiedener Disziplinen an einen Tisch. Zum Beispiel die Initiative Weiterbildungsbonus. Sie berät anbieterneutral und handwerksbezogen zu allen finanziellen Fördermöglichkeiten, hilft bei der Antragstellung, vermittelt passende Fortbildungsanbieter und begleitet die gesamte Umsetzung einer Maßnahme.

Für ein unverbindliches Erstgespräch kontaktieren Sie Peter Holst-Glöss.
>> pholst-gloess@lueued.de
>> T. 040 35905-867

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