A A A

26.06.2015

 

 

Ältere Mitarbeiter

lernen anders

 

Sie sind Könner. Sie beherrschen ihr Handwerk. Sie kennen die Abläufe und haben jeden Griff tausendmal gemacht. Ältere Mitarbeiter sind für Betriebe heute unentbehrlich. Doch auch Sie brauchen effiziente Weiterbildung und das oft auf eine ganz eigene Art. Das belegt eine neue Studie des Frauenhofer Institutes.

 

Eine neue Studie des Frauenhofer Institutes für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO gibt Aufschluss darüber, wie Mitarbeiter über 50 Spaß und Erfolg beim Lernen haben. Denn nach wie vor sind Mitarbeiter über 50 in vielen Unternehmen Weiterbildungsverlierer, obwohl sie künftig länger und intensiver in die Arbeitswelt eingebunden sein werden. Das Ergebnis der Studie, die in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Stuttgart und im Auftrag der BB-Bank-Stiftung entstand: Ältere Lerner brauchen ein gut gestaltetes und idealerweise selbst organisiertes Lernumfeld, das ihnen ausreichend Möglichkeiten auch zum Austausch gibt.

Nur sechs Prozent der Befragten bewerteten das oft eingesetzte „Lernen am Job“ als hilfreich. Über 26 Prozent bevorzugen ein klassisches Lernen mit einem Dozenten. Frauen lernen lieber austauschorientiert, gemeinsam im Team. Männer hingegen lernen lieber selbst organisiert mithilfe gut strukturierter Arbeitsunterlagen, die ihnen ermöglichen, alleine über die Lernziele, -inhalte, -zeiten und das Lerntempo zu bestimmen. Wie leicht den Älteren das Lernen fällt, wie viel Lernspaß sie haben und wie hoch der Lernerfolg ist, hängt zudem auch entscheidend davon ab, ob sie im beruflichen und privaten Umfeld Vorbilder und Unterstützer haben, die ihnen Mut zu Neuem machen.

Details zur Studie finden Sie >> hier.

nach oben