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Lueued Berufe Illustrationen KFZ Mechaniker 20141212

 

Berufsbild

KFZ-Mechatroniker Personenkraftwagentechnik

 

Seit August 2013 gibt es das neue Berufsbild des Kraftfahrzeugmechatronikers. Kraftfahrzeugmechatroniker prüfen und reparieren Fahrzeuge oder sind an deren Herstellung beteiligt. Dabei kümmern sie sich insbesondere um die Funktion von modernen Systemen wie dem Antiblockiersystem ABS, dem elektronischem Stabilitäts-Programm ESP und Airbags. Intelligente Fahrsysteme sind ebenso ein Thema mit dem sie sich befassen wie die Entwicklung und Verbesserung von Hybrid- oder Elektroautos.

Bei ihrer Arbeit haben sie daher viel mit Computern und der entsprechenden Software zum Auslesen von Fehlermeldungen an Fahrzeugen zu tun. Möchte ein Kunde etwas in sein Auto eingebaut haben, übernehmen Kraftfahrzeugmechatroniker diese Aufgabe. Das können beispielsweise eine Freisprecheinrichtung, eine Klimaanlage oder Standheizung sein aber auch eine Anhängerkupplung.

Ihr Arbeitsplatz ist in Werkstätten, bei Autohändlern oder -herstellern. Dabei wechseln sie zwischen der Werkstatt und dem Büro oder arbeiten in der Fertigung von Fahrzeugen am Fließband. Die meisten Aufgaben erledigen sie eigenverantwortlich.

 

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dauert dreieinhalb Jahre. Die Gesellenprüfung ist, wie bei so langen Ausbildungszeiten üblich, in zwei Abschnitte geteilt, wobei der erste Teil schon am Ende des zweiten Lehrjahres stattfindet. Dabei werden die Azubis mündlich, schriftlich und praktisch geprüft. Der zweite Teil der Prüfung findet am Ende der Ausbildung statt. Gefragt sind hier Kenntnisse in Diagnosetechnik, Kundenauftrag, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Kraftfahrzeug- und Instandhaltungstechnik.

 

Fähigkeiten als Kraftfahrzeugmechatroniker

Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind für einen Kfz-Mechatroniker unabdingbar. Auch Mathematik und Physik sollte ihnen liegen. Ein Großteil der angehenden Mechatroniker hat einen mittleren Bildungsabschluss. Immer mehr Auszubildende können die Hochschulreife vorweisen. In Bayern gibt es ein spezielles Programm, das es angehenden Mechatronikern mit Hochschulreife erlaubt die Ausbildungszeit um ein Jahr zu verkürzen.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Ein Studium und die abgelegte Meisterprüfung treiben die Karriere des Kfz-Mechatronikers nach vorne. Für ein Studium bietet sich zum Beispiel Fahrzeugtechnik an aber auch ohne ein solches gibt es viele Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Hybride Steuerungstechnik, Qualitätssicherung und Schneidverfahren sind nur einige davon.

 

Verdienstmöglichkeiten

Nach der Ausbildung beginnt das Gehalt zwischen 1.500 und 1.900 Euro. Das durchschnittliche Gehalt nach einigen Jahren liegt bei etwa 2.289 Euro. Als Meister ist ein Verdienst bis 3.200 Euro möglich, ähnlich viel verdienen Fach- und Betriebswirte.

 

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