A A A

 

Lueued Berufe Illustrationen Friseur 20141212

 

Berufsbild

Friseur

 

Kreativität, Fingerfertigkeiten und Freude am Kundenkontakt - das zeichnet einen guten Friseur aus. Die wichtigste Aufgabe eines Friseurs ist dabei nicht waschen, schneiden, föhnen und färben. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Kunde, der beraten, unterhalten und zufriedengestellt werden soltle. Ein Friseur gilt für viele Frauen sogar als Seelsorge und ist aus dem Leben vieler Kunden nicht mehr wegzudenken. Den Tätigkeiten eines Firseurs kann daher eine große Relevanz beigemessen werden.

Tätigkeiten:
• Neben der Haarpflege können Friseure auch noch weitere Verschönerungen vornehmen und sich ebenso um Make-Up, kreative Frisuren wie auch Nageldesign kümmern.

• Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Herausforderungen. Da jeder Kunde individuell ist, möchten einige männliche Besucher beispielsweise ein außergewöhnliches Muster rasiert bekommen oder weibliche Kunden eine ungewöhnliche Haarfarbe. Bräute möchten sich kunstvolle Hochsteckfrisuren machen lassen und zappelige Kinder müssen so abgelenkt werden, dass sie beim Haare schneiden stillhalten.

• Neben der Arbeit am Kunden mischen Friseure aus Chemikalien Haarfärbemittel, stellen Haarverlängerungen her und sorgen dafür, dass immer genügend Produkte zur Verfügung stehen.

Die meisten Frisöre arbeiten zwar in einem Friseursalon aber auch andere Arbeitsplätze wie das Theater, die Filmbranche sowie Wellnesshotels und Krankenhäuser sind möglich.

 

Ausbildung zum Friseur

Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Sie schließt im dritten Jahr mit der Gesellenprüfung ab die aus schriftlichen und praxisbezogenen Prüfungen besteht. Der praktische Teil besteht aus Friseur- und Kosmetikdienstleistungen sowie Friseurtechniken, der theoretische Teil aus Kundenmanagement und Betriebsorganisation sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

 

Fähigkeiten als Friseur

Geschicklichkeit ist bei einem Beruf wie dem Frisuer vonnöten denn schließlich werden Haare mit der Schere oder der Maschine geschnitten, Bärte rasiert und kunstvolle Frisuren geflochten. Wer sich mit Chemie auskennt dem fällt es leichter Färbemittel zu mischen. Eine gute Ausdrucksweise und ein selbstbewusstes Auftreten helfen im Umgang mit Kunden.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach bestandener Gesellenprüfung können sich Friseure der Meisterprüfung unterziehen und so einen eigenen Salon oder auch mehrere Salons eröffnen. Wer die Ausbildereignungsprüfung abschließt kann zudem zukünftige Generationen zum Friseur ausbilden.

 

Verdienstmöglichkeiten

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt zwischen 1.200 und 1.500 Euro. Ein Friseurmeister kann zwischen 1.200 und 3.000 Euro als Angestellter verdienen. Wer einen eigenen Salon hat, hat bessere Verdienstmöglichkeiten. Zum Gehalt kommt auch noch Trinkgeld hinzu, das zufriedene Kunden gerne geben.