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Lueued Berufe Illustrationen Elektriker 20141212
 

 

Berufsbild

Elektroniker

 

Seit 2003 gibt es den Ausbildungsberuf des Elektronikers in drei Fachrichtungen: Automatisierungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Zuvor wurden Elektroniker den Berufsbildern Elektroinstallateur und Elektromechaniker zugeordnet.

In der Automatisierungstechnik steht die Planung, Programmierung, Wartung und Installation von Rechnungsanlagen im Vordergrund. Hierbei kann es sich um Verkehrsleitsysteme, Produktionsautomaten oder Anlagen der Gebäudetechnik handeln. Elektroniker der Automatisierungstechnik arbeiten in Kläranlagen oder Recyclinganlagen.

Die Infrastruktur und Energieversorgung von elektrotechnischen Anlagen in Gebäuden sowie deren Planung steht im Mittelpunkt der Arbeit von Elektronikern der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Regenerative Energien, Energiemanagement, Gebäudeautomatisierung sowie Stromerzeugung sind weitere Themen, mit denen sie sich beschäftigen. Als Arbeitsplatz bieten sich öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und Flughäfen, aber auch kleinere Arbeitgeber im Bereich Hausmeisterservice sind möglich.

In der Informations- und Kommunikationstechnik kümmern sich Elektroniker um die Planung und Installation von Sicherheits- und Kommunikationssystemen. Als Arbeitgeber kommen daher Bahnunternehmen, Krankenhäuser, Flughäfen und Betreiber von Kabelnetzen in Frage.

 

Ausbildung zum Elektroniker

Nach dreieinhalb Jahren ist die Ausbildung zum Elektroniker abgeschlossen. Die Gesellenprüfung findet in zwei Teilen statt, einmal am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und nach den dreieinhalb Jahren. Außerdem beginnt am Ende des zweiten Lehrjahres die fachspezifische Ausbildung.
Geprüft wird Funktions- und Systemanalyse, Kundenauftrag, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Kundenauftrag bei allen Elektronikern gleichermaßen. Der Bereich Kundenauftrag umfasst dabei den praktischen Teil. Unterschiedlich sind dabei jeweils nur das System sowie der Kundenauftrag.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Ob Informationstechnikmeister, ein anschließendes Studium oder zahlreiche Weiterbildungslehrgänge in Nachrichtentechnik, Mechatronik oder Steuerungs- und Regelungstechnik, angehende Elektroniker haben eine große Wahl zwischen verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten.

 

Verdienstmöglichkeiten

Nach der Ausbildung verdient ein Elektroniker zwischen 1.600 und 2.000 Euro. Nach einigen Jahren steigt das Gehalt meist auf 2.500 bis 2.700 Euro an. Bei 2.700 Euro beginnt in etwa das Gehalt eines Elektroniker Meisters, das bis zu 3.800 Euro betragen kann.