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Lueued Berufe Illustrationen SHK 20141212

 

Berufsbild Anlagenmechaniker

Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)

 

Ohne Heizung wären wir im Winter ziemlich aufgeschmissen und viele große Gebäude haben inzwischen auch hierzulande eine Klimaanlage. Damit all diese notwendigen Anlagen richtig funktionieren und auch alle Kriterien in puncto Energiesparen erfüllt werden braucht es Anlagenmechaniker.

Dabei bietet sich ihnen ein weites Betätigungsfeld sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau. Sowohl private Haushalte als auch gewerbliche Bauten erfordern Maßnahmen in der Versorgungstechnik. Anlagenmechaniker kümmern sich darum, dass eine Heizung im Keller eines Hauses aufgebaut wird und anschließend mit Rohrleitungen verbunden wird. Als Vorlage dienen ihnen dabei technische Zeichnungen von Architekten oder Bauunternehmern. Die zu verlegenden Rohre müssen zuerst passend geschnitten und anschließend wieder zusammengelötet werden. Funktioniert der Kreislauf, werden noch diverse Einstellungen vorgenommen und Regler sowie Messgeräte eingebaut.
Anlagenmechaniker arbeiten vor allem bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern sowie in Betrieben, die Regenwassernutzungs- und Solaranlagen herstellen. Auch eine Beschäftigung bei Hausmeisterdiensten ist möglich.

 

Ausbildung zum Anlagenmechaniker
Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert 3,5 Jahre. An deren Ende findet die Gesellenprüfung statt die in einen praktischen und einen schriftlichen Teil gegliedert ist. Ersterer beinhaltet einen Kundenauftrag, bei dem ein System errichtet oder repariert werden soll. Der schriftliche Teil besteht aus Anlagenanalyse, Arbeitsplanung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

 

Fähigkeiten als Anlagenmechaniker

Neben handwerklichem Geschick sollten angehende Anlagenmechaniker auch ein Talent für technisches Zeichen mitbringen. Einen Teil ihrer Arbeit macht das Anfertigen von Skizzen aus. Um Pläne lesen zu können, bedarf es Englischkenntnissen. Viele Grundlagen bauen auf physikalischen Grundsätzen auf, daher wird ein gewisses Verständnis der Physik und Mathematik erwartet.Ein Großteil aller Anlagenmechaniker haben einen mittleren Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Als Weiterbildung bietet sich unter bestimmten Voraussetzungen ein Studium in Versorgungstechnik an, aber auch die Meisterprüfung ist eine spannende Herausforderung, welche die Karriere vorantreibt. Daneben gibt es noch viele Möglichkeiten der Weiterbildung, die meistens in Richtung Metallverarbeitung gehen. Darunter fällt beispielsweise Schweißtechnik, Schneid- und Richtverfahren, Lötverfahren und Metallbearbeitung.

 

Verdienstmöglichkeiten

Anlagenmechaniker werden nicht nur in der Ausbildung sondern auch danach gut bezahlt. Zwischen 1.800 und 2.400 Euro sind nach bestandener Gesellenprüfung möglich. Dieser Lohn kann mit entsprechender Berufserfahrung bis zu 2.900 Euro betragen.

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